Wahrsagen Arten
Wahrsagen, oder Hellsehen, das Vorhersagen der Zukunft hat die Menschen schon immer fasziniert. Je unsicherer die Zeiten je mehr wurden Wahrsager befragt. Alle Völker in allen Erdteilen scheinen Wahrsagen betrieben zu haben. Weshalb es viele verschiedene Arten von Wahrsagen gibt.
Anscheinend haben wir Menschen schon immer wahrgesagt. Wahrsagen oder auch Mantik dient dazu Vorhersagen zu machen. Hierbei ist dem Wahrsagen eine gewisse therapeutische Bedeutung nicht abzusprechen.
Methoden des Wahrsagen
Es gibt viele Methoden des Wahrsagen. Die Astrologie, die religiöse Prophetie, das Kartenlegen, wie Tarot, oder mit Lenormand Karten, das Handlesen, lesen aus dem Kaffeesatz, die Lekanomantie (Wahrsagen mit Öl), Oniromantie, oder Traumdeutung (Deutung von warnenden Träumen), und das Haruspizium (siehe nächsten Absatz) und viele mehr.
Haruspizium eine alte Art des Wahrsagen
Die älteste Art des Wahrsagen ist neben der Traumdeutung vermutlich das Haruspizium, was uns heute etwas unschön berührt. Das Haruspizium war jedoch interessanter Weise auf fast allen Kontinenten bekannt. Völker die nichts mit einander zu tun hatten betrieben diese Art des Wahrsagen. Und Sie betrieben diese Art des Weissagen fast gleich. Leider häufig auch mit Menschenopfern. Es ist ein Rätsel, was die Archäologie noch nicht gelöst hat, wieso Völker die weit voneinander entfernt wohnten diese gleiche Art des Wahrsagen betreiben konnten. Fast scheint es so als ob Haruspizium als Wahrsagen schon vor unendlich langer Zeit entstanden ist, und dieses Wissen des Wahrsagen von den verschiedenen Gruppen mit auf die Wanderschaft zu entfernten Orten genommen wurde. So findet man Hinweise in Europa, Asien, Nordamerika, Südamerika und natürlich Afrika. Auch als die Menschen sesshaft wurden wurde das Haruspizium noch lange zum Wahrsagen betrieben, konnte sich aber auf Dauer nicht gegen Astrologie und später Kartenlegen als Wahrsagen behaupten. Beim Haruspizium wird anhand der Betrachtung der Eingeweide von Opfertieren z.B. der Leber, auf die Zukunft geschlossen. Die Verfahren lassen darauf schließen, das die Priester über ein sehr gutes anatomisches Wissen verfügten. Einige Naturvölker betreiben diese Art des Wahrsagen auch heute noch.
Wahrsagen bei den Griechen
Die Griechen kannten angeblich 230 verschiedene Methoden des Wahrsagen. Das Wahrsagen war bei Ihnen eine erlernbare Wissenschaft. Besonders unzweifelhaft zum Wahrsagen (weil selbst erträumt) und als göttliches Zeichen galt die Oniromantie oder Traumdeutung. Die Experten dieser Art des Wahrsagen, die den Traum natürlich deuten mussten, denn selbst konnte das natürlich niemand, galten laut Minos als "ausgezeichnete Psychologen". Heute sind Astrologie und Kartenlegen die bevorzugten Arten des Wahrsagen. Das Wahrsagen immer noch eine gewisse Bedeutung hat erkennen Sie auch daran, dass Sie in vielen Zeitungen und Zeitschriften ein Horoskop finden.
Leider wurde Wahrsagen in der Antike auch zum eigenen Vorteil benutzt. So ließen sich einige Priester und Wahrsager bestechen, und vielfach hatte Wahrsagen großen Einfluss auf persönliche und politische Entscheidungen. Manchmal mit fatalen Folgen für die rat suchende Person, oder ganze Völker (Kriege). Heute lassen nur noch wenige Personen sich bei wichtigen Entscheidungen ausschließlich von einem Wahrsager beraten, dennoch gibt es immer noch einen gewissen Einfluss des Wahrsagen.
Rechtliches zu Wahrsagen
Es gibt leider keine eindeutige Regelung zur Ausübung des Wahrsagen als Beruf. Die Bezeichnung Wahrsager, Astrologe, oder Kartenleger ist in Deutschland nicht geschützt, Sie brauchen also auch keine Ausbildung. Einige betreiben Wahrsagen als freien Beruf, andere betreiben Wahrsagen nach § 14 der Gewerbeordnung. Wenn Sie sich Wahrsager nennen wollen brauchen Sie eine rechtliche Beratung, die über dieses hier hinausgeht, um zumindest etwas Sicherheit zu haben. Dieser Text über Wahrsagen kann Ihnen hierbei nicht helfen.
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