Voodoo
Kostenlose Informationen über die uralte und geheime Religion Voodoo.
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Voodoo - die geheimnisvolle Welt des Voodoo
Voodoo ist eine Religion, eine geheime Religion. Voodoo ist zum Teil dem europäischem Hexenwesen ähnlich, wo man auch Puppen bastelte um Personen zu beeinflussen. Die Anhänger des Voodoo kann man nicht erfassen, da einige sich auch zum Katholizismus, oder zum Islam mit bekennen. Auch weil Voodoo schon immer im geheimen betrieben wurde und in Amerika stark unterdrückt wurde, bleibt Voodoo im Dunkeln der Geschichte.
Voodoo ist eine Art Untergrundreligion, die sowohl Einflüsse anderer Religionen aufnimmt, aber auch weiterhin betrieben wird wenn man offiziell bekehrt wurde.
Voodoo erfüllt den Wunsch vieler Menschen nach geheimnisvollen Mächten, die auf das Leben Einfluss haben.
An Voodoo ist weit weniger unheimlich, wenn man sich einmal etwas näher damit beschäftigt. Man muss dazu wissen, dass es viele leicht unterschiedliche Arten des Voodoo gibt. Es gibt auch keine obersten weltweiten Führer. Voodoo ist eine lebendige Religion, ohne einheitliche Organisation, doch nicht unbedingt unheimlicher als andere Religionen.
Die Unterscheidung zwischen Priester und Zauberer, sowie zwischen Geist und Gott ist beim Voodoo etwas fließender als bei uns Europäern.
Voodoo Puppen
Wie im europäischem Hexenwesen werden auch beim Voodoo Puppen gebastelt (ob es hier vor unendlichen Zeiten mal einen Kontakt gab ist ungewiss) um anderen zu schaden. Die Puppen müssen der betreffenden Person ähnlich sein, am besten etwas haben wodurch sie eindeutig dieser Person zuzuordnen sind. Die Puppen werden mit einer Nadel von Bokor gestochen um Schmerzen zuzufügen, oder vergraben, damit der betroffene in gleichem Maße vergehe wie die Puppe.
Abwehr von bösem Voodoo Zauber - Wangas
Im Voodoo gibt es einen ständigen Kampf zwischen den guten Hungan (gute Priester), und den bösen Bokors (böse Priester). Ein Hungan kann einen magischen Schutzwall um ein Gebäude oder einen Hof errichten. Er kann auch Amulette erschaffen, die einen beschützen sollen. Wenn man überzeugt ist das man durch einen Fluch (Wanga) angegriffen wird, oder einem gar jemand die Seele rauben möchte, braucht man unbedingt einen Hungan. Einige schützende Rituale müssen immer mal wieder wiederholt werden, damit sie Ihre Wirkung behalten. Somit hat der Hungan einen ständigen Kunden. Nur der Hungan, die Mambo (weiblicher Priester), oder Houngenikon (Oberpriester) kann einen Wanga brechen. Sie brauchen also die Priester.
Ein untrügliches Zeichen für einen Wanga ist z. B. wenn Sie ein eigenartiges, meist buntes Bündel finden, was ein Bokor verflucht hat. Meistens wird so ein Anwesen verflucht. Auch hier muss ein Hungan ran. Oder wenn Sie das Gefühl haben das man Ihnen die Seele rauben möchte. Auch hier brauchen Sie Hilfe. Die Bündel werden meistens verbrand, oder im Wasser versenkt, wodurch der Zauber zurück fällt auf den, der ihn zu verantworten hat.
Das mit der Seele herausziehen ist gefährlich. Hierbei unterzieht Sie der gute Priester/in einer Zeremonie und zieht Ihnen selbst die Seele raus, damit der böse Bokor dieses nicht mehr kann. Er bastelt Ihren Gros-bon-ange aus verschiedenen Zutaten und verwahrt diesen dann in einen Pot-tét, dieser wird versiegelt und im Altarraum aufbewahrt. Hiermit ist man allerdings dem Priester/in der jetzt die eigenen Seele hat ziemlich ausgeliefert.
Gute Voodoo Zauber
Diese Zauber sollen einem einen Vorteil verschaffen. Dieses sind unter anderem Liebeszauber, Schatzmagie, Vermehrungszauber, Zauber um treulose Ehegatten zurück zu bringen, und Regenzauber. Zum gelingen müssen die Loas (Geister oder Götter) günstig gestimmt sein.
Heilpulver
Es gibt Zauberpulver gegen jedes Missgeschick und alles. Einige Heilpulver haben jedoch eine reale Wirkung, wie die Heilkräuter bei uns.
Voodoo Bäder
So ein Bad dauert mindestens eine halbe Stunde. Vorher wird man mit einigen Kräuteressenzen eingerieben. Es ist nötig während des Bades den Schlangengott Damballah anzurufen. Zutaten des Bades selbst sind z.B. Champagner, Mandelstückchen und Jasmin. Das Bad reinigt von Krankheiten und bösen Einflüssen.
Voodoo Lampe
Eine vom Voodoo Priester geweihte Öl Lampe um gutes, oder böses zu erreichen. Man muss sie jeden morgen bei Sonnenaufgang mit Öl nachfüllen, und sie muss solange brennen, bis die Loas Ihr Werk vollbracht haben.
Ritualmorde - Kindermorde
Es gibt im Voodoo Ritualmorde an Hühnern. Die den Voodoo Gemeinden unterstellten Gerüchte von Kindermorden aus rituellen Gründen scheinen jedoch reine Verleumdung zu sein. Schon im Mittelalter hat man anderen Religionsgruppen, um die Öffentlichkeit gegen diese aufzuwiegeln, derartiges unterstellt. Es gibt hierfür jedoch keinen einzigen wirklichen Beweiß, auch ist es seltsam, das, man nicht katholischen, anderen Glaubensarten, derartiges unterstellte. Aber mit der hieraus entstehenden Empörung konnte man harte Maßnahmen immer gut rechtfertigen.
Voodoo verbreitet sich momentan sehr stark. In Benin ist es Staatsreligion, aber auch in Togo und Ghana ist Voodoo sehr stark verbreitet. Auch in Haiti wird Voodoo anerkannt, hier sind ca. 80% der Bevölkerung Anhänger des Voodoo, gleichzeitig bezeichnen sich die meisten aber auch als Christen, es gibt Voodoo aber auch in der Dominikanischen Republik, in den USA, hier insbesondere in Louisiana und Miami, sowie im gesamten Süden der USA.
Im gesamten Karibischen Raum gibt es kleinere und größere Voodoo Gemeinden.
In Kuba und Brasilien gibt es ähnliche Religionen die man in Kuba Santeria in Brasilien Umbanda, Macumba oder Candomblè nennt.
Gerade in West Afrika besinnen sich viele Völker auf Ihre Uralte Religion zurück.
Als Hungan bezeichnet man einen guten Voodoo Priester. Er kann einen beschützen vor dem Bokor und seinen Gehilfen.
Die Mambo ist eine Voodoo Priesterin egal ob gut oder böse, es heißt immer Mambo.
Bokor ist ein böser männlicher Priester, er versucht andere zu Zombies zu machen z. B. mit Hilfe von einem Baka (siehe Voodoo Begriffe). Aber er betreibt auch jede Menge anderer Schadzauber (Wangas). In Afrika antwortete man einem Neugierigen, wie man sich denn am besten schützen könnte gegen böse Zauberer und Priester. "Nun ja, manchmal stirbt natürlich auch ein Zauberer."
Ein Houngenikon ist ein Oberpriester, es gibt keine einheitliche weltweite Führung beim Voodoo, somit ist dieses der höchste Rang den man erreichen kann. Weiter geht es nicht.
Hunsi ist ein Gehilfe oder die Gemahlin, bez. Gehilfin der Voodoo Priester/in.
Es gibt im Voodoo eine gewaltige Anzahl von Göttern und Geistern (Loas). Jede Voodoo Gemeinde hat einen eigenen Gott, oder Loa, den sie verehrt. Hier finden Sie nur die wichtigsten:
Bondieu, Bondye, oder Le Bondieu“ (auf französisch: Der Liebe Gott) |
Der Bondieu ist der oberste Gott des Voodoo. Er selbst mischt sich nicht in so was unwichtiges wie menschliche Belange ein. Sogar die Schöpfung wurde in seinen Auftrag von Loas gemacht.
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Papa Legba: |
Dieser Gott vermittelt zwischen den Göttern und den Menschen.
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Agowu: |
Mehr ein Dämon als Gott, der mächtige Stürme und sogar Erdbeben schicken kann. |
Damballah: |
Schlangengott, Schlangen spielen beim Voodoo eine große Rolle. |
Ogu, oder Ogoun: |
Kriegsgott. Er spielte bei Sklavenaufständen eine große Rolle. Trinkt angeblich gerne Zuckerrohrschnaps.
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Ghede, oder Baron Samedi (Baron Samstag): |
Den Friedhof und die Totenruhe beschützender Loa. Wird um Schutz der Toten gebeten, damit diese nicht zum Zombie gemacht werden können, aber er macht auch manchmal welche zu Zombies. Er trägt Frack und Zylinder. Aber wenn er den Friedhof verläst neigt er zu Alkoholgenuss mit schlimmen Folgen. Wie einige Menschen ändert auch er sich wenn er Alkohol getrunken hat wird ausfallend und gemein. Er ist in Haiti der Fruchtbarkeitsgott und Toten Gott. |
Maman Brigitte: |
Maman Brigitte gehört zu Gehde, und bewacht die Gräber.
Eshu: |
Herr der Straßen, Straßenkreuzungen und Türen. Er gilt als sehr verschlagen und kann gefährlich werden. Er wird als Vermittler zu anderen Loas eingesetzt. Er erhält seine Opfergabe bei Zeremonien immer zu erst. |
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Es gibt jedoch noch mindesten 100 weitere Geister, Götter und sogar Ahnen, die verehrt werden können. Einige Loas haben sehr menschliche Fehler.
Zu den faszinierendsten beim Voodoo gehören die Zombies. Diese teilen sich in zwei Arten:
Der Zombie Astrale:
Gelingt es dem Bokor, oder einer bösen Mambo einem die Seele zu rauben, so muss man Ihnen fortan dienen. Die Angst hiervor ist im Voodoo sehr groß, und viele laufen zum Hungan, oder einer guten Mambo um sich schützen zu lassen. Dieses scheint teilweise ein gutes Geschäft für die Beschützer zu sein.
Zombie Astrale werden auch als Baka (böser Geist, oder Dämon) eingesetzt.
Der Zombie Cadavre:
Der Bokor, oder die Mambo gibt dem Opfer einen Trank aus den Innereien des giftigen Kugelfischs und einiger bestimmter vermutlich alkalihaltiger Wurzeln. Hierdurch wir dieser Scheintot. Wird er begraben, so kann man Ihn nach einer, oder bis zu drei Nächten ausgraben und mit einen Gegengift wiederbeleben. Es sollte hier erwähnt werden, das dieses nicht immer zu gelingen scheint! Man flößt dem wiederbelebtem Opfer eine Art Brei aus Stechapfel, oder ähnlichem Gift ein. Die Unterversorgung des Gehirns während des scheintoten Zustandes mit Sauerstoff, aber auch der giftige Brei verwirren das Opfer vollends, und er wird nie mehr aus diesem Zustand erwachen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich keine genauen Rezepturen angeben möchte.
Die Angst ein Zombie zu werden ist groß. Um nicht zum Zombie zu werden, werden viele von Ihren Angehörigen auf Haiti mit einem Holzpflock erstochen (hier kreuzt sich Voodoo mit dem anderen Glauben von Untoten, den Vampiren), oder aufgehängt, nachdem sie eigentlich schon tot sind.
Es gibt zumindest in Haiti einen Handel mit Zombies, die meistens in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Die Lebenserwartung eines Zombies beträgt höchstens 1 Jahr. Ein Zombie ist nicht unverwundbar, und kann sich auch nicht in ein Monster verwandeln!
Voodoo ist eine Uralte Religion aus dem Westen Afrikas. Die Ursprünge des Voodoo kann man nicht zurückverfolgen, aber es scheint als ob Voodoo schon vor mehreren tausend Jahren in Afrika betrieben worden sein könnte. Als Engländer und Franzosen begannen sich hier mit Sklaven einzudecken, verschleppten sie auch diese Religion mit nach Brasilien, die Karibik und in den Süden der USA. Hier mischte Voodoo sich mit dem christlichem Glauben. Teilweise weil man unter dem Deckmantel des Christentums Voodoo leicht weiter betreiben konnte. Dieser Glaube, und die damit verbundenen Flüche waren lange Zeit die einzige Waffe der Sklaven gegen Ihre Herren. Voodoo wurde jedoch heimlich betrieben was sich bis heute nicht geändert hat. Somit konnten und können Außenstehende diese Religion kaum begreifen.
Man kann Voodoo unterscheiden in Radakult und Petrokult. Wobei der Pedrokult von einem Mann namens Pedro Ende des 18. Jahrhunderts erfunden worden sein soll. Sie merken dieser Glauben ist sehr lebendig, obwohl er so alt ist. Auch kann man Unterschiede zwischen dem Afrikanischen und dem Amerikanischen Glauben feststellen. Voodoo ist und war schon immer sehr wandlungsfähig.
Voodoo oder auch Vodun entstammt der Fon Sprache und der Begriff ist vermutlich mehrere tausend Jahre alt. Er bedeutet unter anderem: "Das was man nicht sehen kann."
Es gibt in Afrika mehrere sich ähnelnde Glaubensarten, die man alle als Voodoo bezeichnen könnte. Das Amerikanische Voodoo kommt vermutlich aus dem damaligen Königreich Dahome. Dieses heißt heute Benin. Die Dahome verkauften im 17. und 18. Jahrhundert Sklaven an die Franzosen, die von diesen in die Kolonien verschleppt worden.
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